#lacktanznailchallenge Thema 4 | Watermarble | Swirls in Mint und Rubin

Categories, Nails

Guten Morgen, ihr Lieben! Weiter geht es heute schon mit dem vierten Thema (!) der #lacktanznailchallenge. Übrigens auch das, welches ich am meisten gefürchtet habe – Watermarble. Aber es ist mir tatsächlich gelungen, diese Nailart-Technik zu meistern, und ich denke, für den ersten Versuch kann ich schon etwas stolz sein. Folgend habe ich das Ganze etwas erklärt (auch, wenn es mal wieder keine Fotos vom Arbeitsprozess gibt …).

Um die Farben, die ich später verwenden wollte, schön strahlend und mit einem möglichst deckenden Aussehen auf die Nägel zu bringen, lackierte ich zuerst eine Schicht meines liebsten weißen Lackes Milky Bay von Catrice.

Dann kam das Wasser ins Spiel. Ich füllte einen alten Becher (der wird dann auch nicht mehr sauber) ungefähr zu zwei Dritteln mit, wie soll ich es ausdrücken – „laukaltem“ Leitungswasser. Wir leben zwar in einer Region mit sehr kalkhaltigem Wasser, Probleme hatte ich damit aber trotzdem keine. Sollte euer verwendetes Wasser nicht funktionieren, das heißt, die Lacke breiten sich nicht wirklich aus, könnt ihr destilliertes Wasser (Apotheke), Kondenswasser aus dem Trockner (wenn ihr einen habt) oder einfach abgekochtes Leitungswasser benutzen. Wichtig ist es außerdem, den Becher bzw. die Tasse bis fast zum Rand zu füllen, sonst kommt ihr mit euren Nägeln später nicht mehr an das Muster heran (mein Fehler).

 

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Legt euch dann folgenden Utensilien bereit: Küchenpapier, auf die ihr euer Gefäß stellt, denn Watermarble kann zu einer tropfenden Angelegenheit werden, euer Watermarbletool (wenn ihr keines habt, nehmt einfach einen dünnen Pinsel oder Zahnstocher), ein Wattepad, um dieses zu säubern, ein Wattestäbchen oder einen Schaschlikspieß, um später überschüssigen Lack aus dem Wasser holen zu können, die Lacke, die ihr verwenden wollt, und natürlich einen Clean Up-Pinsel.

Und ganz wichtig – schützt eure Nagelhaut und eure Fingerkuppen mit viel Flüssiglatex. Ich verwende immer meines aus dem BPS.

 

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Okay, lasst die Sauerei beginnen! Schraubt also jeden eurer gewählten Lacke auf und stellt sie in Reichweite, um den ganzen Prozess möglichst schnell abwickeln zu können. Bei mir waren das übrigens royal rubin von edding L.A.Q.U.E und der hübsche Pepperminty von ciaté. Dann tropft ihr sie nacheinander ins Wasser, wobei sie sich möglichst weit ausbreiten sollten. Ich hatte nach vier- bis fünfmaligem Tropfe pro Farbe das perfekte Bullseye.

Jetzt muss es schnell gehen, schließlich sollen die Lacke auf keinen Fall auf dem Wasser antrocknen. Zieht euer Tool erst von innen nach außen, dann in die andere Richtung durch die Ringe. Bei letzterem ist es extrem wichtig, erst im zweiten oder dritten Ring von außen anzusetzen, denn die ersten Lacktropfen sind schon fast getrocknet. Durch sie hindurch zu ziehen, würde euer Muster zerstören.

Wiederholt diesen Prozess so oft und in so viele Richtungen, wie ihr wollt – bei meinem ersten Versuch ist es zwar die klassische Watermarble-Blume geworden, aber auch Muster wie eng „geflochtene“ Streifen oder Wirbel sind möglich. Nach jedem oder jedem zweiten Zug solltet ihr euer Tool außerdem kurz am bereitgelegten Wattepad säubern, sonst sammelt sich zu viel Lack daran, um feine Linien zu ziehen.

Dann muss das Muster noch auf die Nägel. Führt dazu vorsichtig den Nagel (umgedreht) in einem relativ flachen Winkel zu Wasseroberfläche in den Lack. Nähmt ihr den Finger jetzt wieder heraus, würde sich das restliche Muster in einer zweiten Schicht auf den Nagel legen. Um das zu verhindern, zwirbelt das Wattestäbchen oder den Schaschlikspieß kurz im Wasser herum, bis kein Lack mehr in eurem Gefäß schwimmt. Jetzt könnt ihr den Finger aus dem Wasser nehmen und große verbliebene Tropfen abschütteln oder vorsichtig mit einem Stück Küchenpapier wegnehmen.

 

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Entfernt das Flüssiglatex und hofft, dass ihr nicht, so wie ich, eine Stunde am Clean Up hängt. Ja, es war wirklich klug, bei solch einer Technik roten Lack zu verwenden 😀 Denkt daran, euer Nailart für einen schönen Glanz und längeren Halt noch zu topcoaten.

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Ich hoffe, ich habe euch diese Technik ein wenig näher gebracht und euch vielleicht dazu ermutigt, es selbst einmal auszuprobieren – es ist wirklich nicht so schwer, wie es aussieht!

… und was sagt ihr zu meinem Design? Ich mag die beiden Farben. Sie gehören nicht nur zu meinen Lieblingslacken, sondern harmonieren auch noch so toll miteinander ❤

Teilt eure Designs auf Instagram mit dem #lacktanznailchallenge, und wenn ihr dazu gebloggt habt, schreibt mir doch einen Kommentar. Ich schaue nur zu gerne vorbei!

Habt einen schönen Dienstag!

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5 Gedanken zu “#lacktanznailchallenge Thema 4 | Watermarble | Swirls in Mint und Rubin

  1. Super Marble, mir gefällt der Daumen am besten 🙂

    Und irgendwas machst du mit deinen Fotos anders, kann das sein? Ich hab das Gefühl, die werden von mal zu mal überbelichteter…von deiner Hautstruktur erkennt man kaum mehr was 😦

    Gefällt 1 Person

    1. Danke 🙂 Der war der erste Versuch, aber irgendwie auch der beste.

      Ich spiele zurzeit bei jedem Mal Fotos machen ein bisschen an den Kameraeinstellungen herum, weil ich irgendwie immer noch Probleme mit dem Weißabgleich hab. Und dann ist das entweder zu dunkel oder etwas zu hell. Dafür ist der Hintergrund jetzt endlich mal ganz weiß, der war früher an den Ecken immer so grüngraublau. Also ich feile noch an meiner Fototechnik 😉

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    1. Geht das denn? Ich benutze zum Bearbeiten momentan GIMP. Überlegt habe ich das nämlich auch schon, hatte aber keine Lust, dafür extra noch ein Programm zu kaufen / zu installieren.

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  2. Ja klar geht das mit GIMP auch, ich benutze ja auch nur das.
    Du könntest alternativ mal versuchen, deinen Hintergrund separat auszuleuchten (vor was fotografierst du denn überhaupt?), dann musst du die Belichtung nicht so exorbitant hochdrehen. Weil, wie gesagt, von deiner Hautstruktur ist fast nix mehr da, und der Peppermint sieht nur noch weiß aus (außer am untersten Flascheneck).. 😦

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