New year, new goals | Wie war 2017? | Blog, Instagram & Co.

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Und da wären wir auch schon. Der letzte Tag des Jahres 2017, heute Mitternacht dürfen wir das neue Jahr begrüßen. Laura hat neulich einen sehr tiefgründigen Beitrag über die Zeit geschrieben, und weil mich das ein Stück weit inspiriert hat, möchte ich nun selbst etwas erzählen. Macht euch also bereit für eine kleine Reise in meine Welt, einen Text über meine Sicht der Dinge, für Worte, die viel bedeuten, und meinen persönlichen Abschied von 2017.

Am Ende des Jahres stellt jeder sie sich, diese Frage – was hat mir das vergangene Jahr gebracht? War es erfolgreich, wünsche ich mir Besserung für die neue Zeit oder war es perfekt so, wie es ist? Ich denke, dass jeder von uns sagen kann, dass 2017 uns reicher gemacht hat. Um Erfahrungen, seien sie gut oder schlecht, und um Erinnerungen, die wir in unseren Herzen behalten. Dieser Effekt, dieses Gefühl, Jahr für Jahr älter und reifer zu werden, wird mit der Zeit sicher kleiner werden, vielleicht sogar schwinden, doch jetzt, bei mir, die ja 13 ist, ist er noch deutlich spürbar. Ich kann zurückblicken und sagen, dass 2017 mir viel mitgegeben hat.

 

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Später werde ich noch etwas zu meinem Blog sagen, aber jetzt geht es kurz um mich als Person (muss euch nicht interessieren 😀 ). Als 2017 begann, war ich – ok, das war zu erwarten – 12, und, so würde ich es jetzt (und im Übrigen sicher auch nächstes Jahr zu meiner aktuellen Position) sagen: Klein, dumm und unwissend. Müsste ja heißen, dass ich jetzt groß, klug und wissen wäre. Halt – das stimmt nicht. Ich würde es eher als größer, klüger und wissender beschreiben. Einfach, weil wieder ein Jahr vergangen ist, weil dieses Jahr mich allein durch die Tatsache, dass Zeit vergangen und in dieser etwas passiert ist, reifer gemacht hat. Reicher an Erfahrungen. Es ist viel passiert. Nein, ich reibe euch jetzt nicht jedes Detail unter die Nase, aber ein Thema wären die Abschiede.

 

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Diese Tatsache, dass alles vergänglich ist, dass Freude und Glück nur für den Augenblick sind. Man muss die Zeit, die man mit bestimmten Personen hat, einfach ausnutzen, sonst macht man sich ein Leben lang Vorwürfe. In meinem Fall waren es zwar keine Personen, sondern Tiere, aber ich denke, viele von euch verstehen, wie sehr ein Tier einem ans Herz wachsen kann. Im Sommer, direkt zu Anfang der Ferien, an einem Tag, der perfekt schien, wurde mein Pflegepferd, mein geliebter Hero, verkauft. Selbst jetzt noch wird mir weh ums Herz, wenn ich an ihn denke, daran denke, was wir alles noch hätten gemeinsam unternehmen können. Ich werde ihn nie vergessen

 

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Und, das war vor kurzem, auch wenn es mich nicht direkt betrifft: Die Reitbeteiligung einer Freundin aus dem Stall musste eingeschläfert werden. Beim Laufenlassen in der Halle ist sie (eine wundervolle, schöne, aufgeweckte Stute!) zu abrupt stehen geblieben – Hinterbein verdreht, Vorderbein gebrochen (gebrochene Beine sind in den meisten Fällen das Todesurteil für Pferde, die ja schließlich Fluchttiere sind). Einfach so. Danke, Leben. Ich wüsste nicht, wie es mir in so einem Moment gehen würde. Und das Schlimmste: Es hätte jedem passieren können. Wirklich jedem. Eine Freundin hat ihre Pflegestute am selben Tag laufen lassen. Nichts passiert. Tausende Male davor auch. Und dann, eines besch*ssenen Tages – aus. Tschüss. Unwiederbringlich. Ich finde echt keine Worte. Bitte denkt eine kurze Minute an das Mädchen, das diese Stute zurücklassen musste. Ich wünsche dir ganz viel Kraft!

 

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Deshalb, gerade deshalb, kann ich nur sagen – nutzt eure Zeit. Eigentlich ist das Leben verdammt kurz. Wir sollten nicht jede Chance aus unseren Händen gleiten lassen, nur weil wir zu lange zögern. An dieser Stelle möchte ich auf ein paar Zitate von Mark Twain verweisen, die ich so nur unterschreiben kann. Weil jeder Tag zählt.

 

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Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.

In zwanzig Jahren wirst du dich mehr
über Dinge ärgern, die du nicht getan
hast, als über die, die du getan hast. 

Also, wirf die Leinen und segle fort
aus deinem sicheren Hafen.
Fange den Wind in deinen Segeln.
Forsche. Träume. Entdecke. 

Das Leben ist kurz,
brich die Regeln.
Verzeihe schnell,
küsse langsam.
Liebe aufrichtig.
Lache unkontrolliert
und vergiss niemals irgendetwas,
was dich zum Lachen bringt.

 

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Okay, ich denke, das war genug nachdenklicher Text für den 31. Dezember. Schließlich wollte ich doch noch etwas zu meinem Blog sagen, oder? 😉

Und zwar ein Wort, hinter dem doch so viele weitere stehen: DANKE.

Danke für die unglaublich tolle und bereichernde Zeit, die ich mit diesem Hobby verbringen durfte. Danke an all die wundervollen Menschen, die ich kennenlernen durfte. Danke an Instagram, das mich zwar manchmal echt an meine Grenzen gebracht hat, aber auch so viel tolle Inspiration beinhaltet. Danke an euch da draußen, an all diejenigen, die meine Blogbeiträge lesen, liebe Kommentare hier und auf Insta hinterlassen, die fleißig Herzen verteilen und Fotos repinnen und, und, und.

Ohne euch wäre das alles nicht möglich.

 

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Dieses Hobby ist mir nicht nur unglaublich ans Herz gewachsen, sondern hat mir auch sehr viel gezeigt und beigebracht. Schaut euch einfach meine ersten Blogbeiträge an und vergleicht sie mit den jetzigen … oder meine Fotos auf Insta. Vor allem der Umstieg vom Handy auf die Kamera hat viel von mir gefordert, mir im Gegenzug aber noch mehr gebracht. Deshalb findet ihr im ganzen Beitrag auch meine ersten Natur-Makros, irgendwie passt das zur Atmosphäre, wie ich finde.

Im Titel steht auch etwas von einem neuen Jahr mit neuen Zielen. Ich gehöre zu den Leuten, die am Jahresanfang immer voller Tatendrang all ihren Vorsätzen nachkommen, aber spätestens, wenn wieder Sommer ist, alles Unerledigte wegwerfen, improvisieren und sich denken, dass man sich nächstes Jahr strikter an seine Pläne hält. Deshalb will ich mir nichts wirklich Konkretes vornehmen, eigentlich geht es doch nur darum, alles, was man tut, mit Sorgfalt zu machen und sich Mühe zu geben. Bei mir gibt es sowieso keine halben Sachen. Für den Blog heißt das: Ich werde versuchen, schönere Fotos zu machen, bessere Beiträge zu schreiben, mich besser zu organisieren. Was wünscht ihr euch? Habt ihr Verbesserungsvorschläge für mich? Stürmt die Kommentare!

Ich glaube, so viel habe ich noch nie in einem Beitrag geschrieben, also Glückwunsch, wenn ihr bis hier gelesen habt – ein virtueller Keks für jeden 🙂 Ich wünsche euch einen schönen Beschluss und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

2018? Wir sind gespannt, was du für uns bereithältst.

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2 Gedanken zu “New year, new goals | Wie war 2017? | Blog, Instagram & Co.

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